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1979 bis heute - ein Rückblick auf mehr als 35 bewegte Jahre


1979

Im Februar nimmt die GmbH den Betrieb in der ehemaligen Lungenklinik in malerischer Höhenlage mit 150 Wohnplätzen auf. Menschen mit geistiger Behinderung, von denen viele aus psychiatrischen Krankenhäusern kamen, finden in Hohenhonnef ein neues Zuhause.

1981

Als eingetragener Verein wird der Förderkreis der gemeinnützigen Hohenhonnef GmbH ins Leben gerufen. Bereits seit 1979 engagieren sich ehrenamtliche Helfer und begleiten die Menschen mit Behinderung.

1988

Weitere 20 Wohn- und Arbeitsplätze entstehen mit der Umwandlung des ehemaligen Personalwohnheims Haus 114 in ein Wohnheim.
Zwischen der ÖTV und der GmbH wird ein Tarifvertrag abgeschlossen.

1991

Ein Reihenhaus Im Grund 3a in Troisdorf schafft für weitere 7 Personen ein neues Zuhause. Die naheliegende Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) der Lebenshilfe bietet den Bewohnern Arbeit, die Ortsnähe individuelle Teilhabemöglichkeiten.

1992

Zwei Häuser in Bonn-Beuel werden bezogen, jeweils 7 Wohnplätze entstehen. Wochentags besuchen die Bewohner die Werkstatt in Bonn.
Auch in Sankt Augustin-Menden entstehen Wohnplätze für 9 Personen, die täglich Beschäftigung im Förderbereich Hohenhonnef finden.

1996

Die Bauarbeiten des neuen Wohnhauses in Rheinbreitbach werden abgeschlossen, so dass 14 Bewohner einziehen können. Ein Taxitransfer bringt sie täglich zur Arbeit nach Hohenhonnef.
Das Fortbildungs- und Freizeitzentrum (FFZ) Hohenhonnef eröffnet. 14 Doppelzimmer und moderne Seminarräume erweitern das Angebot.
Das Instrument zur Qualitätsentwicklung LEWO (Lebensqualität für Menschen mit Behinderung in Wohneinrichtungen) wird eingeführt.

1998

Im Dezember zerstört ein Brand einen Teil des Hauses Hohenhonnef, so dass ein Umbau erforderlich wird. Im Haus 111a sollen 6 kleine Wohneinheiten mit insgesamt 39 Einzelzimmern auf drei Etagen entstehen.

1999

Das erste Projekt des Dezentralisierungskonzeptes kann realisiert werden. In Sankt Augustin-Menden beginnt der Bau eines weiteren Wohnhauses. Hier entstehen 3 Wohnungen mit jeweils 4 Wohnplätzen. Das Qualitätsmanagement mit Zertifizierung nach ISO 9002 wird eingeführt. Erstmals findet eine Bewertung nach dem europäischen Qualitätsmanagementmodell EFQM statt.

2000

Die Einweihung des Kunst- und Handwerkerhofes auf dem Gelände Hohenhonnef wird von zahlreichen Gästen besucht. Ob kreatives oder handwerkliches Schaffen - das frisch renovierte und freundlich gestaltete Gebäude bietet zusätzlich 30 Arbeits- und Förderplätze.

2001

Die Bauarbeiten des ersten und zweiten Bauabschnitts nach dem Brand in Hohenhonnef sind beendet. In Haus 111a, der einen Hälfte, werden 6 Wohnungen barrierefrei fertiggestellt und bezogen.

2002

Im April eröffnet ein weiteres neues Wohnhaus in Rheinbach mit 3 Wohnungen und Tagesstrukturangeboten für 16 Personen.
Die ersten Klienten in Sankt Augustin und Troisdorf werden im Rahmen des „Betreuten Wohnens" in eigener Wohnung oder einer Wohngemeinschaft im Alltag unterstützt.

2003

Das neue Wohnhaus in Bonn-Duisdorf mit 3 Wohnungen für 14 Personen öffnet im Dezember seine Türen.

2004

An allen Standorten in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis wird mittlerweile Betreutes Wohnen angeboten.
Am 1. Dezember nimmt das Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsnetzwerk „KoKoBe Bonn Rhein-Sieg-Kreis" den Betrieb auf. Die Hohenhonnef GmbH übernimmt die Beratung in Rheinbach, Königswinter und Bad Honnef.

2005

Die zweite Hälfte des Hauses Hohenhonnef wird in die 3 Wohnhäuser 111, 111b und 111c aufgeteilt und bezogen. Das ehemalige Haupthaus beherbergt nun 4 Wohnhäuser mit Einzelzimmern in kleinen wohnlichen Einheiten, die jeweils einen eigenen Hauseingang haben.

2006

Die Hohenhonnef GmbH bewirbt sich erstmals um den Ludwig-Erhard-Qualitätspreis. Unser Ziel ist es, die Qualität unserer Arbeit ständig zu verbessern. Ein positives Abschneiden ist das Ergebnis.
In gemeinsamer Projektarbeit entsteht ein Barfußpfad im Skulpturenpark in Hohenhonnef. Mitarbeiter und Bewohner gestalten mit Unterstützung eines ehrenamtlichen Helfers den Sinnesparcours, der durch die Spende des Fonds Shell Jubiläumskapital verwirklicht werden kann.

2007

Bei der zweiten Bewerbung um den Ludwig-Erhard-Qualitätspreis konnte bereits eine Verbesserung erzielt werden.
Anfang April beziehen 16 Bewohner das neue Wohnhaus im Krachnussbaumweg 2 in Bad Honnef-Selhof. Eine Heilpädagogische Förderung wird im Haus angeboten, einige Personen arbeiten im Förderbereich Hohenhonnef.
Bei sommerlichen Temperaturen im August feiern Bewohner und Mitarbeiter mit ihren Gästen die Eröffnung des Hauses gemeinsam mit der Einweihung des angrenzenden Spielplatzes, initiiert vom Stadtelternbeirat.

2008

Das Jahr startet mit dem Einzug von 16 Bewohnern in das neue Wohnhaus in Siegburg, die hier auch tagsüber gefördert und beschäftigt werden.
Die Eröffnung des Hauses im Juni stellt gleichzeitig den Abschluss des Dezentralisierungsprogramms dar.
„NEUSTART - Betreutes Wohnen und Dienstleistungen der Hohenhonnef GmbH" in Troisdorf-Sieglar öffnet seine Bürotüren und unterstützt inzwischen über 30 Klienten in ihren eigenen Wohnungen.

2009

Das 30-jährige Bestehen der Hohenhonnef GmbH unter dem Motto „30 Jahre für Menschen mit Behinderung in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis" wird im Rahmes des traditionellen Sommerfestes gefeiert.
In drei Befragungen werden die Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse ermittelt.

Der Umbau des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes Bergstraße 110 in ein Appartementhaus beginnt, zwei Baugrundstücke für den Bau von weiteren Apartmenthäusern werden erworben. Damit sind die Rahmenbedingungen für den Ausbau des ambulanten Bereichs geschaffen.

2010 / 2011

Das Dokumentationsprogramm Vivendi wird im Laufe des Jahres in der ganzen Hohenhonnef GmbH eingeführt.
Das Apartmenthaus in Hohenhonnef 110 wird Ende 2010 fertiggestellt und bezogen.

Preisträger: ein Künstler der Kunstwerkstatt belegt den 3. Platz des Kunstpreises der Berufsgenossenschaft (BGW). In den nächsten zwei Jahren folgen zwei Künstlerkollegen mit dem 1. Preis.

2012

Der Kunstkalender wird 15 Jahre alt, hat sein Gesicht in dieser Zeit mehrfach verändert und wird jährlich mit Spannung erwartet.

Mit den Spenden des Aalkönig-Komitees können viele Angebote verwirklicht werden - in diesem Jahr eine tiergestützte Therapie.

Mit Eröffnung des Apartmenthauses in Rheinbach schreitet der Ausbau des ambulant betreuten Wohnens voran.

2013

Seit 10 Jahren begeistert die Trommelgruppe "Die Bühnenstürmer" mit ihren Auftritten auf Festen und Veranstaltungen ihr Publikum.

Leitungswechsel nach über 33 Jahren: im Januar verabschiedet sich Herr Günter Martin, Leiter der Einrichtungen, in Altersteilzeit.

Erweiterung des Freizeitangebotes: der Bau eines barrierefreien Sinnesgartens auf dem Gelände von Haus Hohenhonnef beginnt.

Neustart richtet die Regionen Troisdorf, Siegburg, Bonn-Königswinter, Rheinbach und Bad Honnef  ein. Für die steigende Klientenzahl im Betreuten Wohnen sind die zuständigerne Regionalleiter nun direkte Ansprechpartner.

2014

Die Apartmenthäuser in Troisdorf, Bad Honnef-Selhof und Siegburg werden bezogen.

2015

In Bonn-Lengsdorf und Königswinter sind zwei stationäre Wohnhäuser in Planung.